Rückblick auf ein bewegendes Jahr

Aktualisiert: 24. Jan 2019


Zeit für einen Rückblick. Was für ein Jahr. Aufregend, neu, abenteuerlich, inspirierend, Hochs und Tiefs, volle Gefühlsbandbreite. War es gut? Oh ja. War es auch nicht gut? Oh ja.


Alles hat immer beide Seiten der Medaille zu bieten. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ohne Regen keine Blumen. Jeder kennt diese Wahrheiten. Und genau deshalb mag ich sie, weil daraus der Volksmund spricht und der kennt sich ja schließlich aus! Aber um das genau zu verstehen, braucht es eben Licht und Schatten. Tag und Nacht. Könnte man denn ausschließlich Sonnenschein genießen? Hmmm, ja ok, in diesem Beispiel wahrscheinlich schon. Aber braucht es nicht eben auch den warmen Sommerregen, der alles abkühlt? Nach dem man die Welt wie frischgewaschen betrachten kann, ihren Duft besser genießen kann und das Leben, das daraus entsprießt, sieht.

Ihr fragt Euch nun sicherlich, was das allem mit meinem Jahresrückblick zu tun hat?

Genau das: Es ging bergauf und bergab, immer und immer wieder. Das heißt, das Jahr hatte so viele tolle Momente und Erlebnisse zu bieten, auf die eben manchmal auch nicht so tolle Momente und Erfahrungen folgten. Jedoch waren diese in meiner Erinnerung viel weniger. Das hatte aber den Grund, dass ich es seit einigen Jahren bevorzuge, aus jeder Situation das Beste zu machen. Ja, dafür kann man sich bewusst entscheiden! Das bedeutet, dass in meinen Augen nichts ohne Grund passiert (ein Armreif, der mich seit Jahren begleitet, trägt den Spruch: "EVERYTHING HAPPENS FOR A REASON") - er erinnert mich tagtäglich daran, dass alles im Leben seinen Grund hat. Entweder um es zu genießen oder um zu lernen. Deshalb kann ich in der Rückschau quasi nur auf schöne Momente und Erfahrungen zurückblicken, was so sicher nicht stimmt. Ein falsch-positiver Effekt sozusagen. Aber ich bin dankbar dafür, dass auch die anderen, negativen Dinge passierten, ohne sie wäre es doch schnell sehr langweilig und unaufregend. Oder? Lernen wir nicht gerade in dieser Zeit, in der scheinbar nichts klappt? In der sich die Welt gegen uns verschworen hat? Wir uns alleine und einsam fühlen, keiner uns verstehen kann, während bei anderen scheint alles zu klappen scheint? Genau in diesen Situationen habe ich am Meisten von mir gelernt, bin über mich hinaus gewachsen. Lösungen entstehen nur, wenn man sie benötigt. Nicht, wenn alles gut funktioniert. Wieso sollte man denn hier nach einer Strategie suchen? Eben. Aber um weiter zu kommen im Leben ist es nötig und wichtig, persönliche Lösungsstrategien zu suchen und vor allem zu finden.

Was belastet mich gerade?

Will ich das weiter so akzeptieren?

Nein?! Dann muss ich mich auf meinen Weg machen, um einen Ausweg aus der Misere zu finden. Pläne schmieden, Ziele formulieren, Meilensteine und einzelne Schritte überdenken und dann: TUN! Das Erfolgsrezept überhaupt!

Anfang Oktober startete ich mit "Die Aufräumerei". Für meine Verhältnisse eigentlich sehr untypisch, bin ich ein doch eher perfektionistischer Mensch, der alles genauestens voraus plant, alle Schritte abwägt, Vor- und Nachteile gegenüberstellt und analysiert (wohlgemerkt bevor etwas passiert!).

Längst waren die Website, die Flyer, meine Visitenkarten noch nicht fertig, ich eigentlich noch gar nicht bereit. Und dennoch: etwas oder eher alles in mir wollte dennoch starten. Das hatte ich mir zum Ziel gesetzt: am 1. Oktober 2018 soll der Start sein. Ab dann will ich in ein #aufgeräumtesLeben gehen, bei dem ich anderen Menschen behilflich sein darf, ihr Leben in die Hand zu nehmen und auszumisten, aufzuräumen, eine neue Struktur und Sinn hinein zu bringen. Und was soll ich sagen? Es ist mir gelungen! Interessierte Menschen kamen quasi ohne größere Werbung dafür in mein Leben, ich durfte helfen und spüren, dass ich nicht immer zu 100 % fertig und auf alles vorbereitet sein muss. Und das ist gut so! Das ist es, was ich im letzten Jahr gelernt habe: Habe eine Vision, einen Herzenswunsch und vertraue, dass schon alles gut wird. Das Leben meint es gut mit uns. Dann wird das schon. Klingt vielleicht sehr pathetisch, ja. Aber irgendwie doch auch gut und hoffnungsvoll, sich ins Leben zu stürzen und nichts zu befürchten. Und schlimmstenfalls zu lernen. Und wieder aufzustehen. Und neu zu starten.

In diesem Sinne: auf ein gutes und abenteuerliches neues Jahr, in dem alles passieren darf, was wir uns vornehmen - und noch viel mehr!

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© 2019 by Petra Bäumler | Nürnberg | die Aufräumerei

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